Gestorbene

Langfristiger Trend

Die Zahl der Gestorbenen lag in den 1980er und 1990er Jahren bei Ø 85.000 pro Jahr. Im Jahr 2004 wurde mit 74.292 die bisher geringste Zahl der Sterbefälle in Österreich registriert. Im Jahr 2005 gab es einen Anstieg auf 75.189, dem 2006 ein Rückgang auf 74.295 Sterbefälle folgte. Von 2007 bis 2017 betrug die Zahl der Gestorbenen zwischen 74.625 und 83.270. 2018 wurden insgesamt 83.975 Sterbefälle verzeichnet, um 0,8% bzw. 705 mehr als im Jahr davor. Bezogen auf die Einwohnerzahl entsprach dies einer Sterberate von 9,5‰.

Open Data: Gestorbene in Österreich

Die Geburtenbilanz fiel 2018 mit +1.560 deutlich positiv aus, obwohl 2018 die Geburtenzahl um 2,4% abnahm, während die Zahl der Sterbefälle (+0,8%) anstieg. Im Jahr 2018 starben in Österreich 231 Säuglinge im 1. Lebensjahr. Die Säuglingssterberate lag mit 2,7‰ erneut etwas unter jener des Vorjahres (2,9‰).

Aktuelle Jahresergebnisse

Mehr als 41% aller 2018 Gestorbenen waren 85 Jahre und älter (Männer: 29%, Frauen 53%). Im Jahr 2018 war die älteste Frau bei ihrem Ableben im 112. Lebensjahr. Der älteste Mann verstarb im 106. Lebensjahr. Jeweils 14% verstarben im Alter zwischen 80 und 85 Jahren (Männer und Frauen: 14%) sowie zwischen 75 und 80 Jahren (Männer: 16%, Frauen: 11%). 10% aller 2018 Verstorbenen waren jünger als 60 Jahre alt, bei Männern waren es 14%, bei Frauen 7%.

Im Jahresverlauf gab es 2018 die meisten Sterbefälle im März (8.339), gefolgt von Jänner (8.049) und Februar (7.854). Die wenigsten Personen verstarben 2018 im Juni (6.190) und Mai (6.269). Pro Tag verschieden 2018 in Österreich durchschnittlich rund 230 Personen. Im Februar 2018 verstarben pro Tag rund 280 Personen, während im Mai durchschnittlich rund 202 Todesfälle pro Tag registriert wurden. Die meisten Sterbefälle gab es am 13. Februar 2018 (314), die wenigsten am 5. September (170).

Die Zahl der Gestorbenen stieg 2018 im Vergleich zum Vorjahr in vier Bundesländern, am deutlichsten in Tirol (+3,5%), gefolgt von Wien (+2,8%), Niederösterreich (+1,9%) und Kärnten (+0,9%). In Oberösterreich starben 2018 um 5 Personen mehr (+0,0%). In den übrigen Bundesländern starben jeweils weniger Personen als im Jahr davor: Steiermark (-1,9%), Burgenland (-1,3%), Salzburg (-1,1%) und Vorarlberg (-0,4%).

Methodische Informationen, Definitionen:

Die Aufarbeitung der Sterbefälle erfolgt seit 1. November 2014 auf Basis der laufend vom Zentralen Personenstandsregister übermittelten Daten.

In den publizierten Daten sind ab 2015 auch die Sterbefälle von in Österreich wohnhaften (Hauptwohnsitz) Personen enthalten. Zuvor konnten ab 2009 für die Auslandssterbefälle von in Österreich wohnhaften Personen nur Informationen aus anderen Datenquellen herangezogen werden.

Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt bei Gestorbenen nach dem letzten Wohnort.

Die Geburtenbilanz ist der Saldo aus Lebendgeborenen und Gestorbenen.

Die Säuglingssterberate bezieht die im 1. Lebensjahr Gestorbenen auf 1.000 Lebendgeborene.

Die voraussichtlichen Publikationstermine weiterer Ergebnisse sind unter Veröffentlichungskalender zu finden.

Ergebnisse im Überblick: Gestorbene
Gestorbene in Österreich (ohne Auslandssterbefälle) ab 2016 nach Kalenderwoche, Altersgruppe und Geschlecht (vorläufige Ergebnisse)
Gestorbene in Österreich (ohne Auslandssterbefälle) ab 2016 nach Kalenderwoche und Bundesland (vorläufige Ergebnisse)
Gestorbene mit Hauptwohnsitz in Pflegeanstalten, Pensionistenheimen und Behinderteneinrichtungen (ohne Auslandssterbefälle) ab 2019 nach Kalenderwoche, Altersgruppe und Geschlecht (vorläufige Ergebnisse)
Gestorbene mit Hauptwohnsitz in Pflegeanstalten, Pensionistenheimen und Behinderteneinrichtungen (ohne Auslandssterbefälle) ab 2019 nach Kalenderwoche und Bundesland (vorläufige Ergebnisse)
Gestorbene und Säuglingssterblichkeit seit 1946
Gestorbene seit 1992 nach Bundesländern
Gestorbene seit 2006 nach Altersgruppen, Familienstand und Geschlecht
Säuglingssterblichkeit seit 2005 nach Lebensdauer und Bundesländern
Gestorbene seit 2005 nach Ereignismonaten und Bundesländern
Säuglingssterblichkeit seit 1946 nach der Lebensdauer
Natürliche Bevölkerungsbewegung 2018 nach Politischen Bezirken
Bevölkerungsveränderung 1.1.2018 - 1.1.2019 nach Demographischen Komponenten und Gemeinden
Natürliche Bevölkerungsbewegung, Eheschließungen, Ehescheidungen sowie Begründungen und Auflösungen eingetragener Partnerschaften 2019 nach Politischen Bezirken - vorläufige Ergebnisse

Gestorbene und Sterberate 1951-2018
Lebenserwartung bei der Geburt und fernere Lebenserwartung 60-Jähriger seit 1971
Säuglingssterblichkeit nach der Lebensdauer seit 1951

GestorbenePreis in € *)Kostenloser Download

 
 

Demographisches Jahrbuch 2018

Erscheinungsdatum: 12/2019

 
 

50,00

 
 

(PDF, 4 MB)

 
 

Demographisches Jahrbuch 2017

Erscheinungsdatum: 12/2018

 
 

50,00

 
 

(PDF, 3 MB)

 
 

Demographisches Jahrbuch 2016

Erscheinungsdatum: 12/2017

 
 

50,00

 
 

(PDF, 4 MB)




Guglgasse 13, 1110 Wien 
Tel.: +43 (1) 71128-7070 
FAX: +43 (1) 71128-7728 
info@statistik.gv.at 
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00 - 16.00 Uhr