Prostata

Die Zahl der jährlich diagnostizierten bösartigen Prostatatumore liegt derzeit in Österreich bei knapp 4.900 und macht damit 25% aller Krebserkrankungen von Männern aus. 1989 wurden „nur“ 2.317 Fälle registriert, vor zehn Jahren 4.666. Die Inzidenz des Prostatakrebses ist zum Teil als Folge des massiven PSA-Screenings in den westlichen Bundesländern in den vergangenen zehn Jahren stark angestiegen. Durch die frühere Diagnose kommt es nach dem Anstieg zu Beginn eines Screenings in den folgenden Jahren jedoch zu einer Reduktion der Diagnosen. Dieser Rückgang beginnt im Berichtsjahr 2004 und wird immer deutlicher.  

Das Risiko, vor dem 75. Lebensjahr an Prostatakrebs zu erkrankten, ist bis zum Jahr 2003 deutlich gestiegen, nahm bis zum aktuellen Berichtsjahr 2009 aber wieder deutlich ab und lag zuletzt bei 9%. Das kumulierte Sterberisiko bis zum 75. Lebensjahr sank in den vergangenen 10 Jahren von 1,2% auf 0,7%. Das heißt dass weniger als einer von 100 im Jahr 2009 neugeborener Buben bis zu seinem 75. Lebensjahr an Prostatakrebs versterben wird unter der Annahme, dass die altersspezifischen Mortalitätsverhältnisse von 2009 gelten.

    
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Prostata (C61) - Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Prostata (C61) - Krebsmortalität (Sterbefälle pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Prostata (C61) - Krebsinzidenz nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Prostata (C61) - Krebsmortalität nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Prostata (C61) - Krebsinzidenz nach Stadium, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX


Bösartige Neubildungen der Prostata im Zeitverlauf


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