Magen

Bösartige Tumore des Magens nahmen in Österreich – wie auch in anderen Industrieländern - seit den frühen 1990er Jahren kontinuierlich ab. Dieser Rückgang ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen sichtbar und epidemiologisch mit der veränderten Ernährung aber auch mit verbesserter Lagerhaltung und Kühltechnik zu erklären. Während 1989 2.347 Personen an einer bösartigen Neubildung des Magens erkrankten (7,4% aller Neuerkrankungen), waren es 1999 nur noch knapp 1.661 (4,7%). Im Jahr 2009 wurden sogar nur mehr knapp 1.347 Erkrankungen registriert, dies sind 3,6% aller Krebsneuerkrankungen. Neben den absoluten Zahlen ging auch das kumulierte Risiko einer Erkrankung bis zum 75. Lebensjahr stark zurück. Die altersstandardisierten Inzidenz- und Mortalitätsraten nahmen zwischen 1989 und 2009 um 56% bei den Männern und um 55% bei den Frauen ab.

Das Risiko der Männer, an Magenkrebs zu erkranken, blieb allerdings über den gesamten Zeitraum hinweg etwa doppelt so hoch wie das der Frauen. 1989 betrug das Erkrankungsrisiko für einen Mann bis zum 75. Lebensjahr 2,5%, 1999 nur noch 1,5% und 2009 gar nur mehr 1,0%. Für die Frauen lag das Risiko jeweils bei 1,1% (1989), 0,8% (1999) und 0,5% (2009).

    
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Magen (C16) - Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Magen (C16) - Krebsmortalität (Sterbefälle pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLSX
Magen (C16) - Krebsinzidenz nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Magen (C16) - Krebsmortalität nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX
Magen (C16) - Krebsinzidenz nach Stadium, Jahresdurchschnitt (2007/2009)HTMLPDFXLSX


Bösartige Neubildungen des Magens im Zeitverlauf


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