Zwischen
Zwischen 1989 und 2009 hat die altersstandardisierte Inzidenz an Darmkrebs bei Männern um 19% und bei Frauen um 31% abgenommen. Das Risiko der Männer, an Darmkrebs zu erkranken, war jedoch immer schon höher als jenes der Frauen. Das relative Risiko der Männer im Vergleich zu den Frauen betrug 1989 noch 1,6, 1999 bereits 1,7 und 2009 1,8. Im Jahr 2009 erkrankten bis zum 75. Lebensjahr vier von 100 Männern an Darmkrebs, aber nur zwei von 100 Frauen (Tendenz sinkend).
Krebserkrankungen des Dickdarms und des Enddarms waren die zweithäufigste Krebstodesursache der Männer und die dritthäufigste Krebstodesursache der Frauen im Jahr 2009. Die altersstandardisierten Sterberaten nahmen bei den Männern seit 1999 um 29% und bei Frauen um 36% ab. Das Risiko, bis zum 75. Lebensjahr an Darmkrebs zu sterben, ging in den letzten 20 Jahren von 1,9% auf 1,1% zurück. Im Rahmen der Krebsfrüherkennung können Adenome (gutartige Tumore) entfernt und somit vielfach eine Krebsentstehung verhindert werden.