Die Tabelle „Gesundheitsausgaben in Österreich" laut „System of Health Accounts“ (SHA) präsentiert die Entwicklung der Gesundheitsausgaben in Österreich für die Jahre 1990 bis 2010. Die Gesundheitsausgaben nach SHA setzen sich aus den laufenden Gesundheitsausgaben und den Investitionen im Gesundheitsbereich zusammen.
Im Jahre 2010 betrugen die Gesundheitsausgaben in Österreich laut SHA 31,4 Mrd. Euro. Davon entfielen 29,8 Mrd. Euro auf die laufenden Gesundheitsausgaben; 1,66 Mrd. Euro wurde für Investitionen im Gesundheitsbereich ausgegeben. Durchschnittlich sind die Gesundheitsausgaben zwischen 1990 und 2010 jährlich um 5,2% gestiegen.
Von 2009 auf 2010 sind die Gesundheitsausgaben von 30,8 Mrd. Euro um 673 Mio. Euro auf 31,4 Mrd. Euro gestiegen – das entspricht einer Steigerung von 2,2%. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist zwischen 2009 und 2010 um 4,1% gestiegen. Durch das relativ starke Wirtschaftswachstum, bei geringerer Wachstumsrate der Gesundheitsausgaben, sinkt der Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP von 11,2% für 2009 auf 11% für 2010. Betrachtet man die anteilsmäßige Entwicklung am BIP, so stiegen die Gesundheitsausgaben zwischen 1990 und 2010 von 8,4% auf 11% des BIP.
In der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) wurde im Jahr 2011 eine Revision der Daten aufgrund der Einführung der neuen ÖNACE Klassifikation durchgeführt. Einige Änderungen in der VGR wurden auch in den Gesundheitsausgaben nach SHA berücksichtigt und so kommt es zu Veränderungen der Gesundheitsausgaben für die gesamte Zeitreihe 1990 bis 2009.
Die öffentlichen Gesundheitsausgaben in Österreich beinhalten Ausgaben des Bundes, der Länder, der Gemeinden und der Sozialversicherungsträger. Die laufenden gesamten Gesundheitsausgaben im öffentlichen Bereich für das Jahr 2010 betrugen 23 Mrd. Euro. Werden die öffentlichen Investitionen inkludiert, erhöht sich der Wert auf 24 Mrd. Euro, dies entspricht einem Anteil von 76,2% der gesamten Gesundheitsausgaben.
Die laufenden öffentlichen Gesundheitsausgaben für das Jahr 2010 teilen sich wie folgt auf die einzelnen Ausgabenkategorien auf. Rund 47,1% der laufenden öffentlichen Ausgaben wurden für stationäre Gesundheitsversorgung und 24% für ambulante Gesundheits-versorgung aufgewendet. Auf die häusliche Langzeitpflege entfielen 9,2% der laufenden Gesundheitsausgaben des Staates inkl. Sozialversicherungsträger und 13,6% auf pharmazeutische Erzeugnisse und medizinische Ge- und Verbrauchsgüter. Für Krankentransport und Rettungsdienste wurden 1,3% der laufenden öffentlichen Gesundheitsausgaben verwendet, für Prävention 2% und für die Verwaltung der Gesundheitsversorgung 2,9%. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die laufenden öffentlichen Gesundheitsausgaben im Jahre 2010 um 2,2% erhöht.
Im Zeitraum von 1990 bis 2010 stiegen die laufenden öffentlichen Ausgaben für stationäre Gesundheitsversorgung von rund 3,5 Mrd. Euro auf rund 10,8 Mrd. Euro. Die durchschnittliche jährliche Steigerung dieser Ausgabenposition beträgt 5,7%. Gegenüber dem Vorjahr war ein Anstieg von 2,9% zu verzeichnen. Die Ausgaben des Staates inkl. Sozialversicherungsträger für ambulante Gesundheitsversorgung betrugen im Jahre 2010 5,5 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich diese Ausgabenposition um 1,5%. Zwischen 1990 und 2010 stiegen die öffentlichen laufenden Gesundheitsausgaben für ambulante Gesundheitsversorgung mit einer jährlichen durchschnittlichen Steigerungsrate von 4,8%.
Die öffentlichen Gesundheitsausgaben für häusliche Langzeitpflege erhöhten sich im Vergleich zum Jahr 2009 um 7,2%. So betrugen die Ausgaben im Jahr 2010 für diese Kategorie rund 2,1 Mrd. Euro. Diese Position beinhaltet zum Beispiel das Pflegegeld und die Ausgaben für Hauskrankenpflege.
Die öffentlichen Ausgaben für pharmazeutische Erzeugnisse
und medizinische Ge- und Verbrauchsgüter stiegen von 2009 auf 2010
um 0,8% auf rund 3,1 Mrd. Euro. Zwischen 1990 und 2010 gab es einen
durchschnittlichen jährlichen Ausgabenanstieg von 7,2%. Aufgrund der
Umsatzsteuersenkung von 20% auf 10% für Medikamente, welche mit
Die Ausgaben für Prävention und den öffentlichen Gesundheitsdienst stiegen um 0,2% von 451 Mio. Euro im Jahr 2009 auf 452 Mio. Euro im Jahr 2010. Im Bereich Verwaltung der Gesundheitsversorgung sanken die Ausgaben gegenüber dem Vorjahr um ca. 7,9%.
Der Anteil der laufenden privaten Gesundheitsausgaben in Österreich (23,8% der gesamten Gesundheitsausgaben) für 2010 beinhaltet Ausgaben der privaten Haushalte und Versicherungsunternehmen, der Privaten Organisationen ohne Erwerbszweck sowie Ausgaben für betriebsärztliche Leistungen.
Der größte Teil der privaten laufenden Gesundheitsausgaben wird von privaten Haushalten und Versicherungsunternehmen getätigt. Diese setzen sich wiederum aus Ausgaben für stationäre Gesundheitsversorgung, ambulante Gesundheitsversorgung, pharmazeutische Erzeugnisse und medizinische Ge- und Verbrauchsgüter sowie für die Verwaltung der Gesundheitsversorgung (private Krankenversicherungen) zusammen.
Im Jahre 2010 wendeten die privaten Haushalte und Versicherungsunternehmen für die stationäre Gesundheitsversorgung 28,5% ihrer laufenden Gesundheitsausgaben auf. Der höchste Anteil der privaten Haushalte und Versicherungsunternehmen im Jahr 2010 entfiel mit rund 35% auf die Ausgabenposition ambulante Gesundheitsversorgung.
Die laufenden Ausgaben der privaten Haushalte und Versicherungsunternehmen für stationäre Gesundheitsversorgung beinhalten Ausgaben für Krankenanstalten inkl. Zentren für Rehabilitation, Kuranstalten sowie Pflegeheime und betrugen im Jahr 2010 1,8 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Ausgaben der privaten Haushalte und Versicherungsunternehmen für stationäre Gesundheitsversorgung um 1,9%.
Für die ambulante Gesundheitsversorgung, also für ärztliche und zahnärztliche Dienstleistungen, Dienstleistungen nichtärztlicher Gesundheitsdienstberufe, Krankentransport- und Rettungsdienstleistungen sowie häusliche Langzeitpflegeleistungen haben die privaten Haushalte und Versicherungsunternehmen im Jahre 2010 2,2 Mrd. Euro ausgegeben, also rund 35% ihrer gesamten laufenden privaten Gesundheitsausgaben.
Im Jahre 2010 haben die privaten Haushalte und Versicherungsunternehmen 1,9 Mrd. Euro, also 29,9% ihrer Ausgaben für pharmazeutische Erzeugnisse und medizinische Ge- und Verbrauchsgüter ausgegeben. Zwischen 1990 und 2010 ist diese Ausgabenposition durchschnittlich jährlich um 5,3% gewachsen.
Die Ausgaben der Privaten Organisationen ohne Erwerbszweck betrugen im Jahr 2010 358 Mio. Euro.
Die Ausgaben für betriebsärztliche Leistungen beliefen sich für das Jahr 2010 auf 37 Mio. Euro, gegenüber dem Vorjahr ist eine Erhöhung um 2,2% zu verzeichnen.
Die Entwicklung der Investitionen zeigt, dass die
Bruttoanlageinvestitionen der Leistungserbringer im Gesundheitswesen
im Zeitraum von 1990 bis 2010 von 768 Mio. Euro auf
Die SHA-Tabellen 2, 3 und 4, welche nun für die Jahre 2004 bis 2010 vorliegen, bzw. die SHA-Tabelle 1 für die Jahre 2005 bis 2010, ermöglichen die Darstellung der laufenden Gesundheitsausgaben nach den Finanziers (HF) der Gesundheitsausgaben sowie nach der Verwendung dieser Mittel nach Gesundheitsleistungen und -gütern (HC) bzw. auch nach den Leistungserbringern (HP) im Gesundheitswesen. Die Tabellen nach SHA weisen die laufenden Gesundheitsausgaben, jedoch keine Investitionen aus.
In Österreich wurden im Jahr 2010 rund 29,8 Mrd. Euro für die laufende Gesundheits-versorgung ausgegeben. Die Ausgaben des Bund, der Länder, der Gemeinden und der sonstigen Rechtsträger belaufen sich auf rund 9,6 Mrd. Euro (32,4%) und die von den Sozialversicherungsträgern, PRIKRAF und Krankenfürsorgeanstalten auf rund 13,3 Mrd. Euro (44,8%). Der Anteil der öffentlichen Gesundheitsausgaben an den gesamten laufenden Gesundheitsausgaben beträgt somit 77,1%.
Die privaten Haushalte wendeten in Summe rund 5 Mrd. Euro für Gesundheitsleistungen und –güter auf, also 16,8% der gesamten laufenden Gesundheitsausgaben in Österreich. Die privaten Krankenversicherungsunternehmen finanzierten einen Anteil von 4,7%, die privaten Organisationen ohne Erwerbszweck einen Anteil von 1,2% und Unternehmen finanzierten 0,1% der laufenden Gesundheitsausgaben für das Jahr 2010. Somit wurden 22,9% der laufenden Gesundheitsausgaben in Österreich privat finanziert.
Von den laufenden Gesundheitsausgaben 2010 nach „System
of Health Accounts“ in Österreich wurde der größte Teil, nämlich
rund 11,5 Mrd. Euro für Krankenanstalten (HP.1) aufgewandt. Dies entspricht
einem Ausgabenvolumen von 38,8% der gesamten laufenden Gesundheitsausgaben.
Finanziert wurden diese zu 46,3% aus Mitteln der Gebietskörperschaften
Bund, Länder und Gemeinden und zu 44,9% von den Sozialversicherungsträgern.
Der restliche Anteil von 8,8% wurde privat finanziert (private Krankenversicherungen,
private Haushalte). Von den 11,5 Mrd. Euro für Krankenanstalten flossen
rund 9,8 Mrd. Euro, also 85,3% in den stationären Bereich (kurativ
sowie rehabilitative Versorgung) (HC.
Für den niedergelassenen Bereich (HP.3) wurden hingegen
23,7% der laufenden Gesundheitsausgaben oder 7,1 Mrd. Euro verwendet.
Davon entfallen 2,7 Mrd. Euro auf niedergelassene Allgemeinärztinnen
und Allgemeinärzte und Fachärztinnen und Fachärzte (HP.
Für in Apotheken und dem Einzelhandel (HP.4) erworbene
medizinische Güter (HC.5) wurden in Summe 16,9% des Gesamtvolumens
an laufenden Gesundheitsausgaben aufgebracht, wobei rund 3,7 Mrd. Euro
an Apotheken (HP.
Die gesamten laufenden Ausgaben für Kuranstalten
und Pflegeheime (HP.2) betrugen im Jahre 2010 2,6 Mrd. Euro. Rund 17,4%
dieser Ausgaben entfielen auf stationäre und rehabilitative Leistungen
(HC.
Die laufenden Ausgaben für Prävention und öffentliche
Gesundheitsdienste (HC.6) betrugen für das Jahr 2010 rund 532 Mio.
Euro, davon wurden 238 Mio. Euro oder 44,7% von Bund, Ländern und Gemeinden
(HF.
Die Verteilung der Verwaltungsausgaben im Bereich Gesundheit (HC.7) in Österreich verursachte im Jahr 2010 Ausgaben in Summe von rund 1,1 Mrd. Euro. Einrichtungen der Gebietskörperschaften finanzierten rund 5,3%, Einrichtungen der Sozialversicherungsträger rund 55,6% und für den privaten Krankenversicherungsbereich rund 39,1%.
Zusätzlich zu den laufenden Gesundheitsausgaben nach Finanziers, Leistungserbringern und Gesundheitsleistungen und -gütern konnten die laufenden individuellen Gesundheitsausgaben (HC.1 bis HC.5) nach Alter und Geschlecht berechnet werden. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung der SHA-Tabelle 4, welche die Finanziers mit den Leistungsarten verknüpft. In der SHA-Tabelle 7 werden stationäre und tagesklinische Gesundheitsleistungen, ambulante Gesundheitsleistungen, häusliche Langzeitpflege, Dienstleistungen im Bereich der Gesundheitsversorgung und die ambulante Abgabe medizinischer Güter, nach Alter und Geschlecht aufgegliedert. Nicht enthalten sind die kollektiven Gesundheitsausgaben der Kategorien HC.6 - Prävention und öffentlicher Gesundheitsdienst und HC.7 – Verwaltungsausgaben im Gesundheitsdienst. Als Datengrundlage wurden die SHA-Daten verwendet und die laufenden individuellen Gesundheitsausgaben anhand unterschiedlicher Verteilungen nach Alter und Geschlecht aufgegliedert.
In Summe belaufen sich die Gesundheitsausgaben nach Alter und Geschlecht (HC.1 bis HC.5) im Jahr 2007 auf 25,2 Mrd. Euro. Davon haben die Frauen einen Anteil von 56,5% der laufenden Gesundheitsausgaben und 43,5% die Männer. Im Allgemeinen steigen die absoluten Gesundheitsausgaben für Frauen und Männern kontinuierlich an und fallen ab der Altersgruppe der 65 bis 74-jährigen. Jedoch steigen die absoluten Gesundheitsausgaben für Frauen in der Altersgruppe der 75 bis 84-jährigen nochmals an, bevor sie in der letzten Altersgruppe (ab 85 Jahren) wieder sinken, was drauf zurückzuführen ist, das die Anzahl der über 85-jährigen an der gesamten Bevölkerung sehr gering ist.
Bei den Gesundheitsausgaben für Frauen fallen die höchsten Ausgaben für stationäre Leistungen an, welche 6,1 Mrd. Euro betragen. Diese beinhalten die Ausgaben für Kranken- und Kuranstalten, sowie für Pflegeheime. In den Altersgruppen der 1 bis 4-jährigen, der 5 bis 14-jährigen und der 15 bis 44-jährigen die ambulanten Gesundheitsausgaben am höchsten. Die Ausgaben für häusliche Langzeitpflege steigen in den letzten Lebensjahren stark an und belaufen sich auf 485 Mio. Euro bei den über 85-jährigen. Nach Altersgruppen betrachtet fallen die höchsten Gesundheitsausgaben in der Gruppe der 45 bis 64-jährigen Frauen an und belaufen sich auf 3,4 Mrd. Euro.
Die Gesundheitsausgaben für Männer aufgegliedert nach Altersgruppen liefern für das Jahr 2007 ein ähnliches Bild. Auch hier beanspruchen die stationären Leistungen mit 4,9 Mrd. Euro die höchsten Ausgaben. Auch Männer der Altersgruppe der 45 bis 64-jährigen haben die höchsten absoluten Ausgaben, welche sich auf 3,3 Mrd. Euro. Wie auch bei den Gesundheitsausgaben der Frauen, übersteigen die ambulanten Gesundheitsleistungen der Männer in den Altersgruppen der 1 bis 4-jährigen, der 5 bis 14-jährigen und der 15 bis 44-jährigen die stationären Leistungen. Bei den Ausgaben für häusliche Langzeitpflege gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Die Ausgaben in der Höhe von 174 Mio. Euro für die 75 bis 84-jährigen und von 118 Mio. Euro für die über 85-jährigen sind niedriger als jene für Frauen und sinken in der höchsten Altersgruppe, der über 85-jährigen, im Vergleich zu den 75 bis 84-jährigen wieder ab.
Der größte Unterschied in den Altersgruppen zwischen Frauen und Männern kann in der letzten Altersgruppe der ab 85-jährigen beobachtet werden. In dieser Gruppe fallen 22,9% der Gesundheitsausgaben bei den Männern an und die restlichen 77,1% werden bei den Gesundheitsausgaben der Frauen verbucht. Dies ist auf den demographischen Unterschied zwischen Frauen und Männern zurückzuführen, wobei in der letzten Altersgruppe (85+) der Anteil der Männer mit 25,6% viel geringer ist als der der Frauen mit 74,4%.
Die zuvor vorgestellten Ergebnisse der Gesundheitsausgabenrechnung folgen dem Konzept des „System of Health Accounts“ (SHA), welches ein System von umfassenden, konsistenten und international vergleichbaren Gesundheitskonten darstellt. Das Manual „A System of Health Accounts“ wurde im Mai 2000 erstmals von der OECD veröffentlicht und kann auf der OECD-Homepage aufgerufen werden. Mittlerweile wurde das Manual von den drei Organisationen OECD, WHO und Eurostat überarbeitet und im Sommer 2011 publiziert.
In der Statistik Austria werden die gesundheitsstatistischen Daten jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) aktualisiert und an die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und an das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) gemeldet.
Die SHA Tabellen ermöglichen mittels der Internationalen Klassifikation der Gesundheitskonten (International Classification for Health Accounts - ICHA) die Erfassung der Gesundheitsausgaben nach deren Finanziers (HF), nach deren Verwendung nach Gesundheitsleistungen und –gütern (HC) und auch nach den Leistungserbringern (HP) im Gesundheitswesen.
Mittels der Anwendung der Methodik des „System of Health Accounts“ in Österreich bei der Erstellung der Gesundheitsausgaben, wird eine umfassende Erfassung und Abbildung der Gesundheitsausgaben ermöglicht. Die Ergebnisse der Berechnungen der Gesundheitsausgaben nach SHA dienen einerseits als Grundlage von politischen Entscheidungen und können andererseits als wesentlicher Input im Bereich Gesundheitsforschung angesehen werden. Des Weiteren werden die Resultate verwendet, um die Gesundheitsausgaben auf internationaler Ebene zu analysieren. Ein internationaler Vergleich der Gesundheitsausgaben ist auf den OECD-Webseiten zu finden.