Österreichische Forschungsquote 2012: voraussichtlich 2,80%

Für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) werden in Österreich im Jahre 2012 voraussichtlich 8,61 Mrd. Euro ausgegeben werden. Gegenüber 2011 wird die Gesamtsumme der österreichischen F&E-Ausgaben um 4,2% ansteigen und somit 2,80% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erreichen. Für 2011 wird die Forschungsquote auf 2,74% geschätzt; sie betrug 2010 2,79%.

Von den gesamten Forschungsausgaben 2012 wird mit fast 45% (rund 3,84 Mrd. Euro) der größte Anteil von der Wirtschaft finanziert werden. Die Finanzierung durch den Unternehmenssektor wird nach einem sehr leichten Anstieg von 2009 auf 2010 und einem stärkeren Anstieg auf 2011 voraussichtlich um 2.2% steigen. 39,3% (rund 3,38 Mrd. Euro) wird der öffentliche Sektor beitragen (Bund rund 2,87 Mrd. Euro, Bundesländer rund 411 Mio. Euro, sonstige öffentliche Einrichtungen wie Gemeinden, Kammern, Sozialversicherungsträger rund 102 Mio. Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 7,5% gegenüber 2011. 15,6% werden vom Ausland (rund 1,34 Mrd. Euro) und 0,6% (rund 47 Mio. Euro) vom privaten gemeinnützigen Sektor finanziert werden. Die Finanzierung durch das Ausland stammt zum überwiegenden Teil von ausländischen Unternehmen, ein Gutteil davon von multinationalen Konzernen, deren Tochterunternehmen in Österreich Forschung betreiben, und schließt die Rückflüsse aus den EU-Rahmenprogrammen für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration ein.

    
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Globalschätzung 2012: Bruttoinlandsausgaben für F&E Finanzierung der in Österreich durchgeführten Forschung und experimentellen Entwicklung 1981 - 2012HTMLPDFXLSX


Finanzierung der in Österreich durchgeführten F&E 1995 - 2012


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