Der österreichische Außenhandel wies nach endgültigen
Ergebnissen für das Gesamtjahr 2010 sowohl bei den Einfuhren als auch
bei den Ausfuhren Zuwächse im Handelsvolumen auf. Die Einfuhren stiegen
um 16,5% auf 113,65 Mrd. Euro und die Ausfuhren um 16,7% auf 109,37 Mrd. Euro.
Diese Entwicklung stützte sich sowohl auf den Handel mit den Partnerländern
der EU (Eingänge:
Den aktuellsten Schnellbericht finden Sie rechts
unter „Publikationen“. Ältere Schnellberichte befinden sich
am Seitenende unter „Weitere Informationen“.
Weiterführende Informationen über die Hauptergebnisse des grenzüberschreitenden
Warenverkehrs von Österreich ab 1995 erhalten Sie im Wirtschaftsatlas
(siehe „Publikationen und Services“).
In der Ausfuhr verzeichneten erneut Maschinen und
Fahrzeuge die größten absoluten Zuwächse. Der SITC-Einsteller legte
um 6,07 Mrd. Euro auf 41,36 Mrd. Euro zu
Bei den Einfuhren Österreichs legten Maschinen und
Fahrzeuge wertmäßig ebenfalls am deutlichsten zu
Insgesamt waren in der Berichtsperiode 72,5% der gesamten Einfuhren (2009: 73,1%) und 70,5% der gesamten Ausfuhren (2009: 71,0%) dem Handel mit den Mitgliedstaaten der EU zuzurechnen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode verlor die Europäische Union somit Anteile an Länder außerhalb der EU. Die Wareneingänge aus den EU-Partnerländern stiegen im Jahr 2010 um 15,5% auf 82,35 Mrd. Euro. Die Warenversendungen in diese Länder verzeichneten einen Anstieg von 16,0% auf 77,14 Mrd. Euro. Das Passivum im Handel mit der EU erhöhte sich im Vergleich zu 2009 von 4,77 Mrd. Euro auf 5,20 Mrd. Euro. Der wertmäßige Deckungsgrad der Eingänge durch die Versendungen erhöhte sich dennoch um 0,4 Prozentpunkte auf 93,7%.
Maschinen und Fahrzeuge zeigten im Handel mit der
Europäischen Union in beiden Verkehrsrichtungen die größten absoluten
Zuwächse (Eingänge:
Im Handel mit den seit 2004 beigetretenen Mitgliedstaaten verzeichneten vor allem die Eingänge überdurchschnittliche Wachstumsraten. Diese stiegen im beobachteten Zeitraum um 29,2% auf 14,53 Mrd. Euro. Die Versendungen legten um 14,6% auf 17,45 Mrd. Euro zu. Gemessen an der Handelsintensität blieben wie auch im Vorjahr die Nachbarländer Tschechische Republik mit 8,33 Mrd. Euro und Ungarn mit 6,48 Mrd. Euro die wichtigsten Handelspartner.
Der Handel mit Drittstaaten, welcher 2010 28,5% des gesamten Außenhandels einnahm, zeigte im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum eine überdurchschnittliche Entwicklung und gewann Anteile hinzu. Die Importe aus den Nicht-EU-Staaten stiegen um 19,1% auf 31,31 Mrd. Euro, die Exporte um 18,4% auf 32,23 Mrd. Euro. Das Aktivum der Handelsbilanz verringerte sich im Vergleich zu 2009 geringfügig auf nunmehr 0,92 Mrd. Euro. Der Deckungsgrad der Importe durch die Exporte belief sich auf 102,9%.
Maschinen und Fahrzeuge verzeichneten nicht nur die
mit Abstand höchste Handelsintensität im Handel zwischen Österreich
und Drittländern, sie legten auch in beiden Verkehrsrichtungen weiter
zu (Importe: