Erwerbspersonen

Im Jahr 2011 wurden im Rahmen der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung nach ILO-Konzept 4.322.900 Erwerbspersonen (2.320.800 Männer, 2.002.100 Frauen) ermittelt. Diese stellen die Summe aus Erwerbstätigen und Arbeitslosen dar und spiegeln, wenn man die Arbeitslosigkeit als kurzfristige Unterbrechung der Erwerbstätigkeit betrachtet, jene Bevölkerungsgruppe wider, die sich aktiv am Erwerbsleben beteiligt. Innerhalb des letzten Jahrzehntes stieg die Zahl der Erwerbspersonen kontinuierlich an. Der leichte Rückgang von 2003 auf 2004 ist zum Teil auf die erhebungsbedingte Umgestaltung des Mikrozensus zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr zeigte sich ein gleichbleibender Wert.

Hinweis: Beim ILO-Konzept gilt eine Person als erwerbstätig, wenn sie in der Referenzwoche mindestens eine Stunde gearbeitet oder wegen Urlaub, Krankheit usw. nicht gearbeitet hat, aber normaler Weise einer Beschäftigung nachgeht. Personen mit aufrechtem Dienstverhältnis, die Karenz- bzw. Kindergeld beziehen, sind bei den Erwerbstätigen inkludiert. Als arbeitslos gilt, wer in diesem Sinne nicht erwerbstätig ist, aktive Schritte zur Arbeitssuche tätigt und kurzfristig zu arbeiten beginnen kann. Beim Lebensunterhaltskonzept geben die Respondenten ihren sozialen Status selbst an. Nach diesem Konzept zählen bis 2003 Personen mit einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von mindestens 12 Stunden als erwerbstätig, ebenso Personen in Elternkarenz mit aufrechtem Dienstverhältnis; ab 2004 gilt ausschließlich Selbstzuordnung. Grundsätzlich beziehen sich die Daten auf die Wohnbevölkerung in Privathaushalten.

    
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